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Finna – Untrennbarkeit von Politik und Musik

Rapperin Finna ist eine grinsende Rebellin mit Riesenstimme, die sich für sexuelle Selbstbestimmung, gegen Homophobie und Bodyshaming stark macht. Diese Frau hat etwas zu sagen und keine Angst davor, zu ihren Überzeugungen zu stehen und dafür zu kämpfen. Ihr Album ist eine echte Empfehlung, nicht nur für HipHop Fans. 

Auf Finnas Debütalbum Zartcore, das im Frühjahr 2022 erschienen ist, trifft Queerfeministisches Empowerment auf ehrliche und ungeschönte Worte. Dabei bleibt sie dem Motto “Musik ist Politik“ auch auf dieser Platte treu und widmet sich neben queerfeministsichen Themen auch dem Klimaschutz, Kapitalismus und Body Positivity.

Die Rapperin und Aktivistin setzt nicht nur auf fordernde Töne und Beats. In Songs, wie Staying Soft  trägt sie ihr Anliegen nahezu andächtig vor. Die Themenwahl ist genauso vielfältig wie der Sound, der das Album vereint: Von Trap bis Soul finden sch diverse Musikrichtungen, zusammengeführt durch Finnas starke Stimme. Live konnten sich ihre Fans gerade auf ihrer Tour davon überzeugen.

Neben ihren Soloprojekten ist Finna außerdem Teil des Hiphop Kollektivs Fe*Male Treasure, einem Zusammenschluss von sieben unfassbar kreativen Künstler:innen, die auf unzähligen Bühnen vertreten sind. Der gegenseitig Support und das Miteinander bringt immer wieder tolle Kreationen hervor.

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Nachgefragt bei Finna

Doch was hört eine so starke Powerfrau eigentlich privat? Wir haben genauer bei Finna nachgefragt und wollten außerdem wissen, was ihre persönlichen Live Musik-Highlights des Jahres waren.

Konzert-/ Livemusik-Highlight 2022:

Erstmal meine eigene erste Debütalbum Zartcore-Tour 2022, war überwältigend schön und Konzerte, die mich dieses Jahr beeindruckt haben, waren von mino.riot in Marburg, dem Rapper Conny in Hamburg und Tigrez Punch im Slotkeller.

Aber was über allem steht, war das No Angels Konzert dieses Jahr.

Ich konnte mir die Konzerte als Kind nicht leisten und es war ein tiefer Traum der mir vom Fe*Male Treasure Kollektiv dieses Jahr erfüllt wurde. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal auf einem Konzert so viel geweint habe, vor Emotionalität. Einfach schön.

Ausblick auf 2023:

Ich freu mich schon wahnsinnig auf den Zartcore-Tour Teil 2 und endlich auch mal im Süden zu spielen und hoffe sehr, dass Leute kommen.

3 Lieblings-Songs in 2022:

1. Tigrez Punch – Fight like a girl
Für mich persönlich ist das Album „Fuck it“ von Tigrez Punch das Album 2022! Ich liebe jeden Song und inhaliere alle Sounds und Texte, wie ein Hyperfan. Liebe es sehr!

2. Jnnrhndrxx – Canceln
„Canceln“ war der erste Song von Jnnrhndrxx, den ich gehört und gesehen habe und sie ist definitiv Entdeckung und Superstar der Stunde! Alle die Transphobie und Homophobie canceln wollen sollten sich den Song in Dauerschleife geben! Sie ist der Wahnsinn und sie war ein krasser Support auf meiner Zartcore-Tour.Only Love!

3. Schrottgrenze – Dysphorie
Ich hatte dieses Jahr die Ehre Ausstattung/Deko für das „Dysphorie“ -Video von Schrottgrenze zu machen und bin nicht nur verliebt in die Band und Atmosphäre am Set gewesen, sondern auch einfach ein Riesenfan und Hyped auf das Album nächstes Jahr „Das Universum ist nicht binär“!

Alle drei Songs wandern natürlich mit Titeltrack von Finnas Album  Zartcore in den MUSICSPOTS Special Mix 2022.

Mehr über Finna findet ihr auf ihrer Webseite, auf Facbeook, Instagram, YouTube, in ihrem Online Shop.

Fotocredit by Katja Ruge

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