Reingehört: Andi Fins – „Whatever Works”

Andi Fins bringt den Sound zum Relaxen: Entspannte, melancholische Coolness, die an jedem Ort zelebriert werden kann. Ob man nach einer langen Nacht mit rosaroter Sonnenbrille noch leicht verkatert durch die Straßen wankt, oder Montag früh auf dem Weg zu seinem Meeting in der U-Bahn sitzt. Das neue Album Whatever Works klingt gut.

Andi Fins hat den Zeitgeist von Heute in allen Lebenslagen inhaliert, ihn auf seine unverkennliche Art und Weise ver- und bearbeitet, und in Form seines neuen Albums “Whatever Works” mit uns geteilt. Hören kann man das neue Werk ab sofort. Zuvor begeisterte er Fans bereits bei den Acoustics in Berlin und in Hamburg sogar bei der Special Edition in der kleinen Elbphilharmonie.

Das Klangbild des Albums spricht für sich: Eine gesunde Mischung aus rosa-roten Gorillaz Sound und melancholischem Radiohead Flavour. Es wird umgarnt von einem positiven 70er Jahre Vibe. Nach Wasting Time ist auf jeden Fall Parking Lot der absolute Favorite auf dem Album. Der Song erinnert mich total an den Style von Benny Sings. Features im prestigeträchtigen New Yorker Atwood Magazine und in der Tastemaker-Playlist „Fresh Finds“ beweisen es: Den Künstler sollte man im Auge behalten.

Andi Fins by Katja Aujesky
Processed with VSCO with m3 preset

Vor Release hat sich Andi Fins für ein paar Fragen rund ums Album Zeit genommen.

Mit dem frischen Sound in „Parkin Lot“ lässt du den Frühling einziehen.Für was steht ein dieser Parkplatz für dich symbolisch?
Der Parkplatz ist für mich ein Zuhause, innere Ruhe, Ausgeglichenheit oder einfach für eine kleine Verschnaufpause.

Wie verläuft ein typischer Songwriting-Prozess bei dir? Ist das eher Trial & Error oder eine lange perfektionistische Einbahnstraße?
Da würde ich eher sagen Trial & Error. Bei mir kommt eigentlich immer zuerst eine musikalische Idee und ich singe in Fantasiesprache bis eine Geschichte oder ein Bild dazu entsteht und dann setz ich mich hin texte. Ich versuche dem Perfektionismus zu entgehen, zu viel Schleifen versaut einem am Ende den Geschmack an Allem.

Entspannte, melancholische Coolness

Studio oder Bühne, was macht dir mehr Spaß?
Kommt darauf an, also erst mal Studio. Ich liebe es rumzubasteln und neues aufzunehmen und auszuprobieren weil man dann was rumliegen hat, worauf man zugreifen kann und im besten Fall sich am Ergebnis erfreuen kann. Live ist dagegen vergänglich, man ist aufgeregt und denkt nachher: „Warum war ich schon wieder so aufgeregt“. Aber live kann natürlich auch super schön sein, wenn man als Band gerade gut im Flow ist und alles sitzt und man sich sicher fühlt.

Für welchen Film hättest du gern den Soundtrack geschrieben?
Für viele. Musik zum Film kann eine sehr intensive Wirkung haben wenn beides zusammenspielt, das berührt mich oft. Beispiele: Le Mepris, Call
me by your name, La Boum oder Odyssee im Weltraum…

Welchen Musiker hättest du gern bei einem Konzert als Support eröffnet?
Ein Support für Peter Gabriel wäre eine Ehre. Wenn es noch möglich wäre und ich die Wahl hätte, auf jeden Fall für The Police.

Danke Andi für die Beantwortung der Fragen. Das Album läuft bei uns bereits hoch und runter.

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Kaufen könnt ihr das Album als LP oder CD direkt im eigenen Shop auf der Webseite. News, Bilder, Videos und Streams gibt es wie gewohnt auf Facebook, Instagram, Youtube, Soundcloud und Spotify. Sicher gibt es ganz bald auch Konzerttermine für 2020.

Fotocredit: Header by Mayra Wallraff, Profil by Katja Aujesky

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