Virtual Reality in der Livemusik ist eigentlich nichts wirklich Neues. Noys VR schafft aber eine spannende Kombination aus Konzerterlebnis und Computerspiel Mit seinem aktuellen Update auf der Oculus Rift & Rift S Plattform: hochklassige virtuelle Konzertbesuche machen gemeinsam noch mehr Spaß.

Spielspaß und Musik verbinden

Fabio Buccheri ist stetiger Begleiter und Impulsgeber für MUSICSPOTS. Mit seinem Background als Musiker hat er mich beim ersten Treffen auf dem Reeperbahn Festival 2016 von der Idee, Computerspiele und Livemusikvents zu verbinden, überzeugt. Durch die frühe erfolgreiche Zusammenarbeit mit Oculus (einer Facebook Tochter), sowie der Unterstützung von Partnern aus Stadt und Wirtschaft wächst Noys VR stetig. Neben zahlreichen technischen Neuerungen gibt es seit August auch den eigenen Eventspace in der Hafencity: das VR Headquarter.

Virtueller Rock, Pop und Jazzsound

Aktuelles Highlight: ein Update mit Multiplayer-Charakter. Der Konzertbesuch wird endlich auch gleichzeitig mit Freunden möglich. Zusätzlich gibt es drei neue hochklassige Konzerte. Mit Acts aus den Bereichen Pop, Rock und Jazz hat das Team von Noys VR wirklich die ganze Bandbreite der Musik in der virtuellen Welt eingefangen. Dabei sind: Michael Wollny Trio, Martin Tingvall und Ripe & Ruin.

Das Michael Wollny Trio habe ich im Sommer auf dem Elbjazz Festival live erleben dürfen. Der Pianist gehört zu den aktuell angesagtesten Musikern der europäischen Jazz-Szene und die virtuelle Umsetzung finde ich somit umso spannender. Für das Konzert hat das Team von Noys VR Elbjazz-Festivals Gelände virtuell nachgebaut stattfindet.

Die Klänge von Martin Tingvall begleiten mich aktuell regelmäßig an gemütlichen Sonntagen daheim. Live erlebt habe ich Martin Tingvall mit dem Tingvall Trio im April beim Initiative Courage Konzert mit Tokunbo und Phil Siemers in Hamburg. Zwischen Filmmusik, Pop und Jazz klingt der schwedische Pianist auch auf seinem neusten Album The Rocket. Auf Noys VR führt Martin Tingvall u.a. seine Single The Rocket III auf drei Klavieren vor, die den Zuschauer audio-visuell umgeben. Neben dem VR-Release wird das Stück natürlich auch parallel auf allen gängigen Download- und Streaming-Plattformen erscheinen.

Mit der Newcomer Alternative-Rockband Ripe & Ruin aus Hamburg schafft Noys VR wohl die direkteste Verbindung in die Welt der Computerspiele. Der Wechsel zwischen den lauten und leise Songparts, bringt die virtuelle Stadt unerwartet zum Beben. Das Ganze erinnert mehr an ein klassisches Rollenspiel, als an ein Konzert. Ripe & Ruin werden ihr erstes Album am 24. Januar 2020 veröffentlichen. Tickets für die Tour sind bereits im Vorverkauf.

Die dargebotene Vielfalt der Künstler und die damit verbundene Bandbreite des Sounds und der grafischen Umsetzung ist spannend und auf den ersten Blick gut umgesetzt Ich freue mich bald den Test vor Ort machen zu können. Denn nach einem Probelauf auf dem Elbjazz Festival 2019 weiß ich sicher: eine echte Alternative ist das virtuelle Konzert für mich nicht, aber es hat auf jeden Fall meine Neugier geweckt. Auch bietet Noys VR hier neues Marketingtool für Künstler, die so nicht nur eine neue Einkommensquelle haben, sondern auch eine ganz neue Zielgruppen erreichen.

Mitspielen dank Noys VR

Das gemeinsame virtuelle Konzerterlebnis ist aktuell leider nicht der günstigste Spielspaß den Fabio mit seinem Team anbietet. Benötigt wird natürlich die VR Brille, die mit über 400,00 Euro schon hochpreisig ist. Wer sich aber für die neuen Möglichkeiten der Verbindung von Technik und Musik interessiert, der wird sicher gern zugreifen. Mit dem Update vom 29.11.2019 kommen wir durch Noys VR der virtuellen Welt in unserem Alltag wieder einen Schritt näher. Ob dies nun die Verbindung zwischen Fan und Künstler wirklich stärkt, sein dahingestellt, aber wenn der Spielspaß zu einer steigenden Bekanntheit der Musik führt, hat das Team von Noys VR doch ein wichtiges Ziel erreicht. Und die ersten 20.000 User sind bereits begeistert.


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Fotocredits: Pressebilder von Noys VR.

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