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Fotocredit: Spotify

Ja, ich bin ein bekennender Musikjunkie und ja ich höre meine Musik inzwischen fast ausschließlich über Spotify. Denn so kann ich meine Lieblingsmusik überall hören. Und ich zahle dafür! Dies mal kurz vorweg.

Ich komme ja noch aus der Kassetten-Kinder-Zeit. Damals als man seinen Freunden noch Mixtapes aufgenommen hat. Als der Walkman noch der wichtigste Begleiter war. Als Radiokonzerte noch genauso wichtig waren, wie Wette, dass…?. Als man für die Hitliste zu Ostern nachts aufgestanden ist, um seinen Lieblingssong endlich mal aufzunehmen. Ich habe Unmengen an Geld in Leerkassetten, Platten und später in CDs und zeitweise in MDs gesteckt. Es ist eine grosse Sammlung von der ich mich bis heute nur in Ansätzen getrennt habe und auch digital ist die Sammlung fast unüberschaubar groß.

Von Pop über Rock bis Reggae, HipHop, Soul, Blues und Funk ist bis heute alles in meiner Musik-Sammlung zu finden.

Schade um die wirklich umfangreiche Sammlung werden jetzt sicher einige gesagt. Nein, gar nicht, denn auch heute höre ich da noch rein, oder blättere wenigstens durch um neue Inspiration zu bekommen.

Doch inzwischen bin ich aus Kosten- und auch aus Platzgründen auf den Musik-Streamingdienst Spotify umgestiegen. Ich nutze bewusst die Premium Version, da sie mir alles ermöglicht, was mir wichtig ist.

Ich habe euch meine wichtigsten 10 Punkte einmal aufgeführt.

1. Weil es einfach zu bedienen ist.

Ich habe damals lange verschiedene Dienste (u.a. Grooveshark und Deezer, Soundcloud) ausprobiert. Usability war für mich ein grosses Thema. Eine schnelle Suche ist Pflicht, einfaches Anklicken, Vor- und Zurückspulen und Repeat der Titel. Und man muss über den Artist alle gelisteten Werke finden. Wichtig ist mir auch, dass die App auf dem Rechner und auf dem Handy gleich zu bedienen sind.

 

Spotify Suche

Spotify Suche (Bildquelle: privat)

2. Weil ich neue Musik entdecken will und Klassiker wiederfinden kann.

Wenn mir Musik gefällt, informiere mich meist direkt. Wer ist die Band, der Künstler, wie heisst der Song? Spotify bietet ähnlich zur iTunes-Match die Funktion an ähnliche Künstler oder Titel zu finden. Inzwischen werden bei Spotify auch zusätzliche Informationen zu Künstlern angelegt (Biografie, Fotos). Ein Song gefällt mir, rein in eine Liste.

 

3. Weil ich eine große Auswahl an Musik habe.

Spotify bietet mir eine sehr umfangreiche Datenbank mit über 10 Millionen Songs und inzwischen sind fast alle neuen Alben bei Spotify am Veröffentlichungsdatum erhältlich.

 

Fotocredit: Spotify

4. Weil ich in der digitalen Plattenkiste meiner Freunde stöbern kann.

Musik entdecke ich über Empfehlungen. Ich höre Musik bei Freunden, sie gefällt mir, ich höre sie auch. Heute folge ich bereits vielen Freunden über Spotify und kann so neue Musik entdecken. Viele nutzen wie ich die Funktion ihre Playlisten zu veröffentlichen und das ist super.

5. Weil ich meine Musik immer und überall hören kann.

Ich kann eben nicht ohne Musik. Ich stelle meine Playlisten auf dem iPhone auf Offline-hören und kann sie auch unterwegs auf dem iPhone hören. Das geht jedoch nur mit der Premium Version.

 

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Spotify iPhone App (Bildquelle: Spotify)

6. Weil ich meine digitalen Mixtapes mit Freunden teilen kann.

Ähnlich den Mixtapes von früher stelle ich inzwischen ab uns zu passende Playlisten für gemeinsame Abende bei Freunde zusammen. Einfach auf dem Rechner zusammenstellen, auf dem Handy als „offline“ einstellen und bei Freunden über die Dockingstation oder Bluetooth abspielen. Das ist auch super für den Urlaub oder die Grillparty. Zusätzlich ist es ganz einfach Songs über Facebook, Twitter, Tumblr zu teilen und ich kann auch komplette Playlisten veröffentlichen. Was ich noch nicht ausprobiert habe, ist gemeinsam Playlisten zu erstellen und zu bearbeiten. Das ist dann der nächste Schritt.

 

7. Weil ich auch unauffällig stöbern kann.

Spotify bietet Private Sessions an. Bis zur manuellen Änderungen oder bis zu 6 Stunden lang, wird dann nicht alles was ich höre wird umgehend bei meinen Followern angezeigt. So kann ich mal einen ganzen Tag auf Musikentdeckungstour gehen, ohne dass meine Follower denken: „Was hört die denn für einen Mist“. Das ist perfekt um auch mal die offiziellen Playlisten von Spotify durchzuhören und sich inspirieren zu lassen.

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Spotify Ansicht Künstler (Bildquelle: Spotify)

 

8. Weil Spotify auch ein paar Hörbücher anbietet.

Neben meiner Leidenschaft für Musik, höre ich auch gerne Hörbücher. Hier muss leider noch nachgerüstet werden. Aber der eine oder andere Krimi und Thriller (u.a. Simon Beckett, Val McDermid) ist schon zu finden, wenn man gut sucht.

 

9. Weil ich ohne Werbeunterbrechung Musik hören kann.

Ich möchte meine zusammengestellte Musik ohne Werbung hören. Das bietet mir natürlich nur die Premium Version. In der Standard Version wird ab und zu Werbung eingespielt. Daher habe ich hier schnell gewechselt.

 

10. Weil es platzsparend und kostengünstig ist

Spotify bietet den Premium Account für 9,99 € im Monat. Das ist für mich einerseits umgerechnet in meine ehemaligen monatlichen Musikausgaben wenig. Zusätzlich habe ich auch das Gefühl die Künstler weiter zu unterstützen. Dies ist allerdings ein wirklich strittiger Punkt. So hatten sich im vergangenen Jahr viele Künstler beschwert und auf die geringen Einnahmen aufmerksam gemacht. „Anfang Dezember 2013 reagierte Spotify mit einer detaillierten Aufstellung über Einnahmen, Ausgaben und Ausschüttungen an die Künstler. Dieser zufolge gehen 70% der Einnahmen direkt an die Künstler, pro gehörtem Lied würden diese momentan 0,6-0,83 Cent für jedes gestreamte Lied erhalten.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spotify)

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Bildquelle: Spotify

Mir bietet Spotify aktuell alles was ich brauche, um meine Musik überall und besonders zu Hause in voller Lautstärke zu hören. Daher nutze ich iTunes nur noch wenig und ich denke, das wird sich auch mit dem iTunes Radio in Deutschland nicht ändern.

Hier noch meine Spotify Links für euch:

Mein Spotify-Profil 

Meine aktuellen Playlisten:

  • Musicspots: bunte Mischung mit je zwei bis drei favorisierte Songs meiner Rezensionen Neuentdeckungen und Hits)
  • Chill & Grill: Die Playliste für den Sommer 2014

Weitere Playlisten folgen in Kürze

Wer Lust hat eine gemeinsame Musikliste zusammenzustellen, kann sich gerne bei mir melden.

3 Responses to Spotify – 10 Punkte für meine digitale Playliste

  1. michaela sagt:

    oooh, ich wusste gar nicht, dass man da auch *offline* hören kann. Wie cool! Wieder was dazu gelernt. Danke ,-)

  2. michaela sagt:

    p.s.: der Link zum Spotify-Profil funktioniert – bei mir – nicht

  3. kaorime sagt:

    Danke, der Link ist korrigiert.

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