Larry Mitchell_Juli 2017_Foto_Sandra_Schink

Larry Mitchell ist ein begnadeter Solo-Gitarrist und als Musiker und Produzent vielfach mit Musikpreisen und einem Grammy ausgezeichnet wurden. Aktuell ist Larry Mitchell wieder auf Tour und hat auch mehrere Auftritte in Deutschland. Sein virtuoses Gitarrenspiel umfasst Hard Rock und Blues Rock, Soul, R ’n’ B und smoothem Jazz. Musicspots ist dankbar, diesen außergewöhnlichen Musiker aus Amerika im Rahmen eines privaten Konzertes für ein Interview in Hamburg getroffen zu haben. In entspannter Atmosphäre plauderte er mit uns über seine Musik und die Veränderungen in der Musikszene der vergangenen Jahre.

Ein Samstagnachmittag in Hamburg Nord-West. Der Himmel ist nach den sintflutartigen Regenschauern immer noch wolkenverhangen. Ob es später zum privaten Gartenkonzert sonnig wird, ist unsicher. Bei unserem Eintreffen ist Larry Mitchell jedoch optimistisch. Das für ihn extra aufgebaute hell-orange Zelt ist beheizt, der Kaffee steht griffbereit. Larry baut noch sein Set auf, seine Gitarren stehen bereit. „Give me some minutes, than we can start with the interview.“ Er lächelt offen und entspannt. Ein Profi, der die Welt seit über 20 Jahren mit seiner Musik begeistert. Dann beginnt er mit seinem Soundcheck. Der sanfte verspielte Klang der Gitarre verzaubert uns sofort.

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Man könnte ihm ewig so zuhören. Doch dann nimmt er Platz, die Gitarre lässig auf dem Schoß. Er spielt wie nebenbei immer wieder ein paar Akkorde, untermalt seine Worte mit Klängen, die ihm einfach so von den Finger gehen, dass es eine Freude ist, ihm zuzuschauen und zuzuhören.

Spielend voneinander lernen

Musicspots: Danke, dass du Zeit für ein Interview hast. Bitte erzähl, wie alles begann. Du hast bereits mit 9 Jahren angefangen, Gitarre zu spielen und es dir quasi selbst beigebracht. Wie kam es dazu?

Larry Mitchell_Juli 2017_Foto_Sandra_SchinkLarry Mitchell: Ja, ich war recht jung. Ich habe bereits früh viel Zeit mit anderen Musikern, besonders Gitarristen in meiner Nachbarschaft verbracht. Ich würde es „community taught“ nennen. Wir tauschten unsere Ideen aus, zeigten uns, wie Akkorde zu spielen waren. Zuhören und Zuschauen war das Wichtigste. Heute gibt es Youtube. Er lacht und spielt ein paar Akkorde. Damals haben wir uns noch ausgetauscht, gefragt: „Wie machst du das, wie spielst du diesen und jenen Akkord.“ Ich hatte irgendwann, denke ich, drei echte Gitarren-Stunden bei einem Lehrer, später im Laufe der Jahre weitere. Aber zu Beginn haben wir voneinander gelernt.

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Musicspots: Welche Musiker und Musikstile haben dich auf deinem Weg beeinflusst, was hast du damals gehört?

Larry Mitchell: Meine Mum erzählte, ich hätte als Kind gerne getrommelt und wäre von Elvis begeistert gewesen. Ich hörte die Musik, die meine Mutter hörte: viel Funk und Soul. In der Highschool lernte ich Nile Rodgers von Chic kennen. Er ist einer meiner Lieblings-Gitarristen und Produzenten und hat mich stark beeinflusst. Ich spielte u.a. bei Parliament-Funkadelic, Brass Construction. Ich hörte die Jackson 5 und all die angesagten Bands der Zeit. Die Funk-Ära war eine krasse und verrückte Zeit. Und dann hörte ich bei einem Freund Van Halen. So kam ich zum Rock. Ich hörte viel Police, tourte mit Billy Squier, Tracy Chapman. Ich arbeitete 1991 wieder, gemeinsam mit Nile, mit Ric Ocasek (The Cars). Durch meine Mum wurde auf ich Santana aufmerksam. Die Musik war immer um mich rum.

Larry Mitchell zählt wie selbstverständlich die Namen der größten Musiklegenden auf, die ich kenne. Musiker, mit denen er gespielt und gearbeitet hat, und von denen er beeinflußt wurde. Über 20 Jahre Musikgeschichte sitzen hier neben mir und werden greifbar. Kurz lässt er sich von einem Eichhörnchen unterbrechen. „Look at that squirrel, so funny.“  Wir tauchen kurz im Heute auf, dann geht die Zeitreise weiter.

Ein Sound beeinflusst durch Van Halen, Prince und Nile Rodgers

Larry Mitchell: Zum Ende der Highschool hin hörte ich Prince und das änderte alles. Ich war wirklich beeindruckt. Dieser Musiker hat mein Leben stark beeinflusst.

Larry Mitchell_Juli 2017_Foto_Sandra_SchinkMusicspots: War das der Augenblick, in dem du bemerktest, das du professionell Musik machen wolltest?

Larry Mitchell: Ich glaube, diesen Augenblick gab es nicht wirklich. Ich habe immer Gitarre gespielt. Vor, während und nach der Highschool. Die Musik war immer da. Ich bin in Brooklyn aufgewachsen und spielte in mehreren Bands. Ich tourte mit dem spanischen Musiker Miguel Bosé. Wir hatten Konzerte in Sevilla mit 90.000 Besuchern, in Italien mit 20.000 Besuchern. Es war eine großartige Zeit, in der ich meinen eigenen Stil immer weiter entwickelt habe.

Musicspots: Du hast schon mit so vielen tollen Musikern gespielt und gearbeitet. Mit wem würdest du gerne noch spielen?

Larry Mitchell: Mit Peter Gabriel. Und Ed Sheeran. Als ich den Hobbit gesehen habe und im Abspann „I see Fire“ lief, dachte ich: „Wer ist das? Ich muss Ed Sheeran kennenlernen, der ist großartig.“ Larrys Augen leuchten, die Begeisterung ist spührbar. Er denkt kurz nach und ergänzt: Ich liebe Sting. Ich habe ihn natürlich schon getroffen, aber wir haben noch nie zusammen gespielt. Mit seinem Drummer Stewart Copeland ja, aber mit Sting noch nicht. Mit wem noch? Es gibt so unendlich viele gute Musiker. Ich liebe die AlbenLarry Mitchell_Juli 2017_Foto_Sandra_Schink von Sarah McLachlan. Als Musiker, aber auch als Produzent, schätze ich ihre Arbeit sehr. Und ich würde es großartig finden, wenn mein Freund Nile mich bitten würde, mit ihm auf der Bühne zu stehen. Die Highschool-Zeit mit Chic war so crazy.

Musicspots: Du hast quasi die ganze Welt bereist. Gibt es noch ein Land oder eine Stadt, wo du gerne mal spielen würdest?

Larry Mitchell: Oh, ich würde gerne mal in Australien, Irland, Schottland und Wales auftreten. Ich habe auf meiner Rückreise einen kurzen Stopp in Dublin. Vielleicht ergibt sich ja ein spontaner Gig in einem Pub.

Musicspots: Zurück deiner Musik: Du hast inzwischen dein achtes Album rausgebracht. Dein neuestes „The Traveller“ (2016) ist wieder großartig. Alle deine Alben haben etwas Eigenes, sind jeweils unterschiedlich. Wie kam es dazu?

Larry Mitchell: Ich denke, auch ich habe meinen Stil mit jedem Album weiterentwickelt. Es gab immer mal wieder größere Pausen zwischen den Aufnahmen. Ich habe ich viel für andere Musiker produziert, das hat sicher auch meine Musik beeinflusst. Ich habe u.a. für Johnny Whitehorse, Shelley Morningsong, Dawn Avery produziert. Von Folk über Rock bis Blues.

Musicspots: Was macht deine Arbeit als Produzent aus? Warum kommen Musiker zu dir?

Larry Mitchell_Juli 2017_Foto_Sandra_SchinkLarry Mitchell: Ich glaube, sie schätzen meine Arbeit, die Art und Weise der Zusammenarbeit. Ich arbeite sehr persönlich mit Ihnen. Normalerweise nicht mit einer ganzen Band. Ich bin in diesen Fällen die Band. Ich spiele Schlagzeug, Gitarre und Piano. Oftmals geht es darum den eigenen Stil und sich selber als Musiker zu finden. Die Rolle eines Produzenten ist es, zuzuhören und zu unterstützen. Musiker kommen teilweise mit vielen verschiedenen Stilarten zu mir. Von Folk über Pop bis Reggae – und gemeinsam finden wir heraus, in welcher Musik sie oder er sich wohlfühlt. Denn es ist oftmals bereits tief in einem drin und muss nur an die Oberfläche gebracht werden. Und das tun wir gemeinsam. Wir finden die Antwort auf die Frage: „Who are you really? Who are you, when you play in public.“ Eine Musikerin kam zu mir und wollte Reggae-Musik machen, aber es klang wie Pop-Reggae. Sie hatte einfach nicht die richtige Stimmlage für Reggae. Gemeinsam haben wir daraus einen schönen Sound für sie entwickelt und einen Song produziert, der ihr gefiel und ihrem Wesen entsprach.

Veränderungen in der Musik

Musicspots: Du bist seit 20 Jahren in der Musikszene unterwegs. Was hat sich aus deiner Sicht am meisten verändert? 

Larry Mitchell: Ich glaube, die größte Veränderung ist die Art und Weise, wie heute Musik gehört wird. Ich habe vor ca. 10 Jahren Kinder von Freunden beobachtet. Sie hören heutzutage HipHop, Country, Pop und Disco durcheinander. Sie hören fast alles. Das hat sein Gutes und sein Schlechtes. Als ich damals jung war, haben Radiostationen alles gespielt und sich dann nach und nach spezialisiert. Auch für einen Musiker hat diese Veränderung zwei Seiten. Negativ ist, das im Gegensatz zu meiner Jugend, in der sich alles noch um Alben drehte, heute wieder die Single eine größere Rolle spielt. Damals hat man sich ein ganzes Album angehört. Man hat sich Zeit genommen für jeden Song. Man hat die Nadel von der Platte genommen und ist zum nächsten Track übergegangen, wenn der Song nicht gefiel. Ein paar Wochen später hat man das Album durchlaufen lassen und so seinen neuen persönlichen Favoriten entdeckt. Man hat sich mit Freunden über Track vier oder acht Larry Mitchell_Juli 2017_Foto_Sandra_Schinkausgetauscht. Hast du heute mal versucht, dies zu tun? Kaum jemand kennt noch alle Stücke eines Albums. Es gab Singles und es gab Album-Tracks und es brauchte beide. Wir sind heute wieder in den 40er/50er/60er-Jahren, in denen nur die Single zählte. Wenn ein Song heute kein Video hat, wenn er nicht sofort begeistert, dann wird er kein Hit und auch das Album hat keine Chance auf dem Markt. Das Gute ist die Vielfalt der Musik.

Musicspots: Kannst  du dich noch an die Zeit erinnern, in der du einen Song gehört hast, und direkt im Plattenladen das Album bestellt hast?

Larry Mitchell: Ja, das war cool. Du hast auf das Album gewartet, weil du die Single hattest. Du hast dir Zeit für die Musik genommen. Heute kommt der Song raus und du kannst das Album online hören. Ich glaube, für einen Künstler ist es heute schwieriger, seinen Platz im Business zu finden. Auch dies hat zwei Seiten. Nicht jeder ist zum Musiker geboren. Es ist nicht das richtige Business für jeden. Jeder, der will, soll auf jeden Fall Musik machen, ein Instrument spielen. Es relaxed, es bringt Freude, mit Familie und Freunden Musik zu machen. Musik ist wunderbar. Aber einige wollen direkt ein Album machen und sie sehen nicht, dass sie vielleicht noch nicht ausreichend Material dazu haben. Heute können es aber dennoch sofort produzieren – damals ging das nicht. Man wurde ständig zum Üben geschickt. Man hörte: Arbeite an deiner Technik, übe weiter und komm wieder. Es war ein harter Lernprozess. Und irgendwann bekam man vielleicht als Antwort: Hey, das klingt super, lass uns ein Album machen. Heute ist alles einfacher, vielleicht zu einfach. Wir könnten hier jetzt einen Song und ein Video mit deinem Smartphone aufnehmen und am Ende des Tages wäre er auf Youtube. Bei einigen wenigen Musikern ist dies auch erfolgreich. Aber es ist aus meiner Sicht nicht immer der beste Weg zu guter Musik.

Musicspots: Ist es aus deiner Sicht heute schwieriger Fans, an sich zu binden und zu begeistern?

Larry Mitchell: Auf jeden Fall. Die Auswahl an Musik ist heute riesig. Du hast die großen Online-Bibliotheken. Früher bist du an die Jukebox gegangen und hast dir gesagt: Okay, ich mag den Song nicht so, aber lass ihn uns trotzdem hören. Heute ist soviel Musik draußen, dass sie oft nebenbei gehört wird. Der einzelne Künstler ist nicht mehr so wichtig. Ja, ist es schwieriger, einzigartig zu sein. Denn der Fan legt sich nicht mehr so schnell fest, da er so viel Auswahl hat.

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Musicspots: Gab es im Laufe der Zeit Veränderungen bei Konzertauftritten? 

Larry Mitchell: Ja, ich denke schon. Es hat sich viel verändert. Die späten 90er waren geprägt von der kommerziellen Pop-Musik. Die Alben, die erschienen sind, wurden mit Fokus auf zwei bis drei Songs produziert. Der Rest klang meist gleich. Dann kam Apple mit iTunes und alle stürzten sich auf einzelne Songs und nicht mehr auf Alben oder Künstler. Beim Versuch, diese Alben oder die Hits zu promoten, fiel oft auf, dass die Musiker gar nicht in der Lage waren, live zu performen. Sie hatten vielleicht nicht genug Erfahrung vor einem Publikum gesammelt. Sie sind nicht erst durch kleine Clubs und Bars getingelt. Dies passiert auch heute noch. Die Schnelligkeit des Business mindert ab und an den Erfolg eines Konzertes. So werden Konzertbesucher oft enttäuscht. Aber es gibt auch immer wieder Überraschungsmomente. Man steht auf einem Konzert und denkt: Wow, da ist viel mehr als nur der eine Song. Die hören sich super an. Der Sänger kann wirklich singen, die Band performed.

Musicspots: Meinst du, dass die Schnelligkeit unserer Zeit diesen Wandel im Musikbusiness noch verstärkt?Larry Mitchell_Juli 2017_Foto_Sandra_Schink

Larry Mitchell: Auf jeden Fall. Kennst du den Begriff „Machine-Concept“? Man sucht gezielt eine junge Musikerin, die tanzen kann, einen jungen Künstler, der gut singt. Sie oder er sind schnell gefunden. Es wird schnell ein Album produziert. Es kann funktionieren, muss es aber nicht.

Musicspots: Ja, aber das gezielte Zusammenstellen von Bands gab es doch früher bereits, was ist heute anders?

Larry Mitchell: Du denkst an The Monkees oder die Jackson 5? Ja, das ist korrekt. Mit dem Unterschied, sie konnten singen. Es gibt auch heute immer wieder Beispiele von Bands, die zusammengestellt werden, quasi um ein einzelnes Talent herum gebaut. Das ist nicht immer die beste Lösung. Ich habe dies selbst auch erlebt. Das Gute war, dass ich so auch tolle Musiker kennengelernt habe. Der Bassist Stephen Bruno (Thundercat), den ich in jungen Jahren kennengelernt habe, spielte dann später mit Erykah Badu und ist weiterhin erfolgreich.

Musicspots: Wie findest du neben deiner Arbeit als Produzent die Zeit für deine eigene Musik?

Larry Mitchell: Oh, das muss ich (lacht). Ich liebe, es Musik zu machen. Ich mag es, verschiedene Musikstile und mit unterschiedlichen Musikern zu spielen. Immer nur dasselbe zu machen, liegt mir nicht. Ich liebe es, zu Reisen und Menschen an den ungewöhnlichsten Orten zu treffen und mit meiner Musik zu begeistern. Ich spiele mit Singer & Songwritern und Blues-Musikern. Das ist was völlig Anderes, als meine Stücke als Solo-Gitarrist mit viel Rocksound. Es macht Spaß, das zu tun, was man liebt, gemeinsam mit anderen, die dies ebenso lieben.

Larry Mitchell, ein Gitarren-Virtuose der begeistert

Wir könnten euch noch ewig an unserem Interview teilhaben lassen, möchten euch aber auch die Möglichkeit geben, Larry Mitchell zuzuhören. Soviel sei aber noch gesagt: Larry erzählte von seinem Besuch in Hamburg 1992 zur Tour mit Tracy Chapman. Die Reeperbahn, so sagte man ihm, sei ein gefährliches Pflaster, aber der Auftritt und das Publikum waren super. Zum Ende unterhielten wir uns noch über den Einfluss und die Bedeutung von Sprache in der Musik. Am Beispiel von „99 Luftballons“ von Nena erzählte Larry Mitchell, wie der Song erst auf Deutsch ein Hit in Amerika wurde – und dann erst in Englisch. „You can´t plan that. It just worked.“ Und das ist eines der Dinge, die wir beide an Musik so schätzen. Ab und zu braucht es keine festen Regeln, denn Musik begeistert oft ungeplant. 

Ein besonderes Gartenkonzert

Ein wenig später beim Konzert sieht man Larry Mitchell diese Freude beim Musizieren an. Der Klang seiner Gitarre begeistert die Besucher. Entspannt erzählt er zwischen seinen Stücken von der Entstehungsgeschichte seines Akustik-Albums „Escape: Acoustic Passages Vol. 1“ von 1995. Ein Entstehungsgeschichte, so ungewöhnlich, dass sie keiner Regel des Musikbusiness gefolgt ist. Unterstützt durch Freunde und Bekannte, die ihn ermuntert haben, seine Akustik-Stücke aufzunehmen. Als Promo für ein Musikmagazin mit tollen Reviews gestartet, folgte die erste Lizenzanfrage für Japan, bevor überhaupt ein Vertriebspartner gefunden oder ein Label angefragt wurde. „One of those things, you cannot stop from happening“, so Larry. Seine Augen leuchten, und er greift wieder zu seiner Gitarre um „Tears of a Women“ zu spielen. Die Sonne kommt durch die Wolken. Die Klänge der Gitarre gehen direkt unter die Haut. Larry Mitchell wechselt von Akustik wieder auf Rocksound. Neues vom Album „The Traveller“ erklingt, gefolgt von ersten Songs früherer Jahre. Wieder eine Zeitreise, diesmal musikalisch. Ganz am Ende spielt er gemeinsam zwei Stücke mit einem Gast-Gitarristen aus dem Publikum. Ohne sich vorher groß abzustimmen, spielen sie als Duo. Ein Profi-Musiker, der die Freunde und Spaß am Spiel gerne mit anderen teilt und sie teilhaben lässt.

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Es ist so unfassbar, einem solchen Musiker in der privaten kleinen Runde zuhören zu können. In einem kleinen Garten im Nordwesten Hamburgs an einem Samstag im Juli. Einem Musiker, der seit über 20 Jahren Musik schreibt, produziert, spielt und mich total begeistert. Durch seine Authentizität, sein Können und seine Geschichte. Herzlichen Dank, Larry, für das Interview und das Konzert.

Wir wünschen Larry Mitchell auf seiner Tour durch Deutschland weiterhin viel Freude und hoffen, dass er bald wieder nach Hamburg kommt. Und vielleicht geht ja sein Wunsch in Erfüllung, demnächst mit Peter Gabriel, Ed Sheeran, Sting, Sarah McLachlan oder Nile Rodgers auf der Bühne zu stehen. Dann wären wir gerne dabei. 

Larry Mitchell Termine Sommer 2017

07. Juli Backnag, Merlin Club

13 Juli Berlin, The Dodo

15 Juli Berlin, Zimmer 16

Larry Mitchell, Juni 2017, bei einem privaten Garten-Konzert in Hamburg.

Mehr Informationen zu Larry Mitchell erhaltet ihr auf seiner Homepage, der Facebook-Fanpage und über Twitter. Solltet ihr es nicht zum Konzert schaffen, schaut mal bei Youtube oder Soundcloud rein.

Das Interview wurde in Englisch geführt, aufgezeichnet und gekürzt wiedergegeben.

Foto Credits: Die Bilder stammen wieder von Sandra Schink vom Fotoatelier Hamburg. Wir danken für die tollen professionellen Aufnahmen, die die Stimmung des Konzerts und Interviews perfekt eingefangen haben.

Möglich gemacht hat diesen Nachmittag der Reiseblogger Schaf Paul, über den der Kontakt zu Larry Mitchell entstanden ist. Danke hierfür. Musik und Reisen verbinden und machen glücklich. Ein Glücksmoment, den man den Gästen an diesem Nachmittag ansieht.

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