Update (September 2017): Charles Bradley musste leider seine Tour absagen und ist am 23.09.2017 seiner Krankheit erlegen. Der aufgeführte Artikel (Erstveröffentlicht: 30.06.2017) wird daher um die angepasst. Ein beeindruckender Musiker ist von uns gegangen.

Der Brooklyn-based Soulänger mit der gefühlvollen charakteristischen Stimme sagte noch im Sommer mit Sicht auf die bevorstehende Tour: „I look forward to seeing your gorgeous faces soon, and to continue to share my love through music.“ 

Charles Bradley – Changes

Charles Bradley wird als einer der besten Soul-Sänger unserer Zeit bezeichnet. Seine gefühlvollen Songs berühren unmittelbar. Seine Liveshows sind legendär gewesen. Sein aktuelles, drittes Album Changes (Daptone/Dunham, 2016) hat daher einen festen Platz in der Musicspots Playliste. Nicht nur der Titel-Song Changes, eine bewegende Cover-Version von Black Sabbath gehört zu den Favoriten des Albums. Auch das soulige Things We do for Love ist einer der herausstechenden Stücke. Das Album hatte Charles Bradley seiner Mutter gewidmet. Die harten Zeiten, die das Leben des Musikers geprägt haben sind auch in den Songs dieses Albums wieder herauszuhören. Aber erneut so gefühlvoll umgesetzt, dass sie direkt ins Herz gehen. 

Entdeckt von Daptone Chef Gabriel Roth, beendete Charles Bradley 2010 seine harte Zeit auf der Straße zwischen Gelegenheitsjobs und Auftritten. Bei Dunham fand er sein musikalisches Zuhause. 2011 veröffentlichte er mit 62 Jahren sein Debütalbum No Time For Dreaming, gefolgt vom gefeierten zweiten Album Victim of Love (2013).

Charles Bradley – Thank you for the Music

Nach zahlreichen weltweiten Liveauftritte, u.a. im Apollo Theater in Harlem, NYC, wo er mit 14 Jahren sein großes Idol James Brown zum ersten Mal sah, wollte Charles Bradley nun im Winter nach Deutschland kommen. Seine fesselnde Bühnenpräsenz, die seine Liveauftritte ausmachten eilten ihm voraus. Die Nachricht, dass er seine Krankheit nicht besiegen konnte ist sehr bestürzend.

In das Album Changes könnt ihr über Spotify reinhören. Wunderschön ist das Video zu „Good to Be Back Home“ umgesetzt.

Fotocredits: Charles Bradley by Shayan Asgharnia

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